Beiboot der "Arche Noah"

Einweihungsfeier des Neubaus für das stationäre Hospiz "Arche Noah" in Schmitten-Niederreifenberg

17. November 2019 

Bei der Einweihung (v. r.): Markus Hofmann (Architekt), Hermann Groß und Dr. Wolfgang Gerhardt (Stiftung Wermelskirchen), Susanne Fröhlich (Botschafterin Arche Noah), Herbert Gerlowski (Vorsitzender Arche Noah), Bernhard Eschweiler und Michael Usinger (Bürgerstiftung Schmitten)

 

Trotz des kalten Novemberwetters herrschte großer Andrang bei der Einweihung des Segnung des Anbaus des stationären Hospizes in Niederreifenberg. In einem Vorbericht wurde das neue Gebäude bereits als "Beiboot der Arche Noah" bezeichnet.

 

Herbert Gerlowski, Vorsitzender der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus, dankte für den Zuspruch, die Ausdauer und die Mitarbeit bei der Erstellung des Anbaus. Rund 600 Privatpersonen, Stiftungen, Vereine und sonstige Institutionen hätten einen finanziellen Beitrag geleistet. Ihm selbst wiederum dankten die Mitarbeitenden des Hospizes mit einem Geschenk und einem Lied für sein Engagement und das gute Miteinander.

 

Bezirksdekan Paul Lawasch bezeichnete das Hospiz als einen "Ruhepunkt in aufgewühltem Wasser, um das Leben zu einem würdigen Abschluss zu bringen". Nach dem Gottesdienst im Festzelt segnete er die neuen Zimmer für die Gäste und die Räume. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch das Flötenensemble Seulberg und den Chor "Maleachis" aus Kronberg gestaltet.

 

Architekt Markus Hofmann übergab die Schlüssel. Der Sprecher des Stiftungsrates der Stiftung Wermelskirchen, Dr. Wolfgang Gerhardt, verwies auf die langjährigen Bindungen zwischen Stiftung und Arche Noah. Der Stifter, Christoph Wermelskirchen, sei von 2003 bis 2005 erster Patientenfürsprecher im Haus gewesen. Die Bürgerstiftung Schmitten hat einen Baum im Friedwald für 16 Gräber finanziert, in dem Tote beigesetzt werden, die im Hospiz ohne Angehörige versterben.

 

Ort der Freude, Begegnung und Ruhe

Stiftung unterstützt Anbau der "Arche Noah" durch Finanzierung der Dachterrasse

17. November 2019

Knapp über ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist der Anbau des stationären Hospizes "Arche Noah" in Schnitten-Niederreifenberg am 17. November eingeweiht worden. Die Stiftung Wermelskirchen Königstein hat mit einem namhaften Betrag den Bau und die Ausstattung der Dachterrasse unterstützt.

 

Der Sprecher des Stiftungsrates, Dr. Wolfgang Gerhardt, wünschte bei der Übergabe, dass "die Gäste, ihre Familien und Bekannten sowie die Mitarbeitenden auf der Terrasse Augenblicke der Begegnung, der Entspannung, der Freude und der Ruhe erleben." 

 

Die Dachterrasse wurde schon im Spätsommer 2019, vor der offiziellen Einweihung, rege genutzt. Sie ist so angelegt, dass auch Gäste in ihren Pflegebetten direkt mit dem Aufzug in das oberste Stockwerk gelangen und ins Freie geschoben werden dürfen. Die Dachterrasse ist auch ein Ort der Erinnerung: in dem Kieselbett rund um die Brüstung liegen kleine Steine, auf denen die Namen der verstorbenen Gäste aufgeschrieben sind.

 

Von der Dachterrasse hat man auch einen schönen Blick auf den kleinen Garten im Erdgeschoß. Dort hat auch der überdachte Gartenpavillon einen Platz gefunden, den die Stiftung vor mehr als einem Jahrzehnt der "Arche Noah" geschenkt hat.

 

Für die Stiftung hat das Engagement für die Arche Noah Tradition. Christoph Wermelskirchen hat sie bereits in den nicht immer einfachen Anfangsjahren unterstützt und war selbst selbst als Patientensprecher in der Einrichtung aktiv.  

Spendenübergabe für die Clowns

Seit 2013 fördert die Stiftung die Klinik-Clowns im Altenheim St. Raphael Königstein

15. Mai 2019

Seit 2013 fördert die Stiftung Wermelskirchen Königstein die Klinik-Clowns im Altenheim St. Raphael der Barmherzigen Brüder. Auch in diesem Jahr nutzte der Vorsitzende der Stiftung, Hermann Groß, erneut die Übergabe der Spende, um selbst an einem Auftritt der Klinik-Clowns teilzunehmen.

 

In den Taunus-Nachrichten sowie in der Hauszeitung des Altenheims wurde über die launige Veranstaltung, die den alten Menschen wie immer viel Freude bereitete, berichtet. 

 

Drei professionell ausgebildete Klinik-Clowns besuchen die Bewohner einmal monatlich. Durch diese kontinuierliche Arbeit sind intensive Beziehungen entstanden und die Bewohner freuen sich auf den Besuch der "Clowndoktoren". Mit Musik, Märchen, Improvisationskunst und Tanz werden die Bewohner in eine Phantasiewelt versetzt, durch die Erinnerungen wach werden und Zuversicht und Selbstvertrauen geschaffen werden.

 

 

Neuer Bewegungspark in der Kindertagesstätte Falkenstein

Stiftung finanziert gemeinsam mit den Eltern und weiteren Sponsoren Sport- und Spieleinrichtung

27. September 2018

Mit einem Sport- und Spielnachmittag hat die katholische Kindertagesstätte Christkönig Falkenstein einen Bewegungspark für die zwei- bis sechsjährigen Jungen und Mädchen, die die Einrichtung besuchen, vorgestellt. Die Finanzierung erfolgte durch die Stiftung Wermelskirchen Königstein sowie den Förderverein der Eltern und weitere Sponsoren. 

 

Heidi Hummel, in der Einrichtung zuständig für den Bereich psychomotorische Entwicklung, erläuterte die Zielsetzung des neuen Bewegungsparks: "Gesunde Bewegung ist der Schlüssel zu vielem. Die Kinder machen Erfahrungen, die sie prägen." Nicht zuletzt sei der Einfluß sportlicher Aktivitäten auf die Psyche der Kinder wichtig. 

 

Hermann Groß, Vorstand der Stiftung Wermelskirchen, übergab den Spendenscheck und erzählte den Jungen und Mädchen von seiner eigenen Kindheit in Falkenstein. Seine Großmutter lebte in einem Haus unmittelbar gegenüber der heutigen Kindertagesstätte, so daß er häufig auf der Straße unmittelbar vor der Einrichtung gespielt habe. "Die Straße war vor über 70 Jahren mein Revier", erklärte er.

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Stiftung fördert Anbau Hospizgemeinschaft "Arche Noah"

Grundsteinlegung für den Anbau des stationären Hospizes

19. September 2018

Die Hospizgemeinschaft Arche Noah hat Anfang September die Grundsteinlegung für den Anbau zur Erweiterung des bisherigen stationären Hospizes in Schmitten-Niederreifenberg gefeiert. 

 

Hermann Groß, Vorstand der Stiftung Wermelskirchen Königstein, machte bei der Feier die Zusage, dass die Stiftung einen namhaften Betrag zur Finanzierung der Dachterrasse beisteuern wird. Die Stiftung zählt damit zu den wichtigen Sponsoren des Anbaus, der im kommenden Jahr fertiggestellt werden soll.

 

Die Bilder zeigen Vorstand Hermann Groß (links) gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus e.V., Herbert Gerlowski, bei der Übergabe des Zusageschreibens sowie die Tafel mit den Sponsoren am Eingang zum Hospiz in Niederreifenberg.

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Zum würdigen Andenken an den Stifter und seine Familie

Gedenkstätte auf dem Königsteiner Friedhof erneuert

1. März 2018

Zum Jahreswechsel 2017/2018 wurde die Erneuerung der Grabstätte der Familie Wermelskirchen auf dem Königsteiner Friedhof abgeschlossen. Das Grab besteht aus zwei Stelen und sowie Abdeckplatten aus schwarzem und rotem Granit. Auf den 150 cm bzw. 120 cm hohen Stelen wurden in Bronze - wie auf dem bisherigen Grab - die Namen des Stifters, seiner Eltern und Grosseltern und weiteren Verwandten angebracht. Durch die Stelen und den Farbwechsel zwischen den verschiedenen Materialien wird eine würdevolle Umgebung zur Erinnerung an die Familie Wermelskirchen geschaffen.

 

Die Stiftung ist gemäß Stiftungsverfassung verpflichtet, sich um die Grabstätte der Familie Wermelskirchen zu kümmern. Da die bisherige Grabstätte bereits von den Eltern des Stifters angelegt worden war und insbesondere der Grabstein alt und erneuerungsbedürftig war, entschied sich die Stiftung zu einer grundlegenden Erneuerung der Grabstätte. Damit soll zugleich dauerhaft ein würdiges Andenken an Christoph Wermelskirchen und seine Verwandte gesichert werden.

Begleitung in schweren Stunden

Seit ihrer Gründung fördert die Stiftung die Hospizgemeinschaft Arche Noah in Schmitten-Niederreifenberg

1. März 2018

Besonders am Herzen lag Christoph Wermelskirchen die Entwicklung der Hospizgemeinschaft.  Die Hospizgemeinschaft Arche Noah in Niederreifenberg dient Schwerstkranken und Sterbenden sowie Trauernden in Achtung ihrer Religion und Herkunft im Sinne christlicher Nächstenliebe. Die Hospizgemeinschaft hat als Symbol die "Arche Noah" gewählt, als Sinnbild für die Zuflucht in der Not, aber auch für den Übergang von einem Leben zum anderen  

 

Das Hospiz hat angekündigt, dass die Einrichtung um einen Anbau im gegenwärtigen Garten erweitert werden soll. Der lichtdurchflutete Anbau soll vor allem moderne Pflegezimmer erhalten, bei denen allerdings der individuelle Charakter des gegenwärtigen Hauses erhalten bleiben soll. Die neuen Zimmer werden jeweils ein eigenes Bad sowie einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

 

 

Ein Auto für den Bad Homburger Hospiz-Dienst e.V.

 

Darüber hinaus fördert die Stiftung noch eine weitere Institution, die sich im Hochtaunuskreis zum Ziel gesetzt hat, Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens so zur Seite zu stehen, dass das Leben im Sterben erfahrbar wird.

Der Bad Homburger Hospiz-Dienst e.V. begleite schwerkranke und sterbende Menschen Zuhause, im Pflegeheim oder in der Klinik.

 

Zur Förderung dieses Engagements finanziert die Stiftung seit 2008 die Leasingkosten für ein Fahrzeug für die Besuche bei den Patienten. 

Fest der Begegnung zum zehnten Todestag des Stifters

Stiftung, Freunde und Begünstigte trafen sich in der Hospizgemeinschaft Arche Noah

19. Juli 2015 

Mit einem Fest der Begegnung in der Hospizgemeinschaft Arche Noah in Niederreifenberg hat die Stiftung Wermelskirchen Königstein im Juli 2015 an den zehnten Todestag von Christoph Wermelskirchen erinnert. Zugleich richtete sie damit den Blick auf die Gegenwart und die Zukunft der Stiftung. Freunde, Bekannte, Vertreter der Projekte und Vorstand, Testamentsvollstrecker und Stiftungsrat verbrachten einen gemeinsamen Nachmittag - und ganz in der Tradition des früheren Sommerfeste von Christoph mit Kuchen aus dem Café Sachs in Traisberg.

 

Diakon Herbert Gerlowski, der als Vorsitzender des Hospizvereins mit Christoph Wermelskirchen schon aus den Anfangsjahren der Arche Noah verbunden ist, hielt die Gedenkandacht. Hermann Groß, Vorstand der Stiftung, stellte die verschiedenen Projekte vor, die die Stiftung fördert.

 

Dr. Wolfgang Gerhardt, Sprecher des Stiftungsrates, verwies bei der Begrüssung auf die Leitlinien, die das Leben des Stifters geprägt hatten. Er sagte: "Christoph war vielseitig interessiert, belesen und gebildet, hatte immer klare Überzeugungen. Er war immer offen für seine Mitmenschen, hat vielfältige Kontakte gepflegt. Er hat sich, wie hier in der Arche Noah, um ältere Mitmenschen gekümmert, sie auf ihrem Weg begleitet. Er war tief im christlichen Glauben verankert.

 

Und: er war sich schon früh über die Endlichkeit unseres Daseins hier auf Erden bewusst. Bereits im Jahr 2000, also  Jahre vor seinem Tod, hat er sich Gedanken gemacht, wie das Familienvermögen nach seinem Tod verwendet werden sollte. Er wollte insbesondere nicht, dass es nur einen einmaligen Effekt auslösen konnte. Deshalb entstand die Idee an die Stiftung."

Ein Vorbild für andere Kinder

Der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt-Hausen führt alljährlich Kindermusical auf 

 

Mittlerweile zu einer Tradition geworden sind die Kindermusicals, die die jungen Sängerinnen und Sänger des Kinderchores der evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt-Hausen - mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Eltern - einstudieren und aufführen. Diesen Kinderchor hat Kirchenmusiker Stefan Freund begründet. Er trifft sich jede Woche zum Proben. Fast 30 Kinder im Vor- und Grundschulalter singen und gestalten miteinander.

 

Ein Höhepunkt ist im Jahresverlauf ist das Kindermusical. Es geht jeweils um eine ereignisreiche Geschichte mit tollen Liedern, die die jungen Zuhörer mitnimmt auf eine Reise in die Welt - und Ihnen gleichzeitig vermittelt, wie wichtig Mut, Vertrauen, Freundschaft, Glaube und Liebe sind. 

 

Im Jahr 2017 ging es um den verlorenen Sohn, der auszog, um die Welt zu erobern, doch von falschen Freunden betrogen wurde. Bei der Aufführung kooperierte der Chor mit dem Kinderchor der evangelischen Maria-Magdalena- Gemeinde Sachsenhausen.

 

Die Stiftung Wermelskirchen leistet seit 2012 einen Zuschuss zu den Kosten für die Realisierung des Projektes, weil für die Stiftung auch junge Menschen bei der Förderung eines christlichen Grundverständnisses unterstützen möchte.